Dienstag, 15. Februar 2011
Vom höchsten Punkt Österreichs, ab in den Süden nach Mallorca
Hallo zusammen!
Die letzten schönen Tage habe ich genutzt, um nochmal super in den Bergen Österreichs zu trainieren. Ein paar coole Touren in den Tauern, Julischen und Karawanken standen auf meinen Programm. Absolutes Highlight war sicherlich die Skitour auf den Großglockner bei unglaublichen Wetter. Um 8:00 Uhr starteten ich und Peter beim Lucknerhaus in Kals. 3,5 Stunden später standen wir bei wahnsinnigen Panorama und fast windstille am höchsten Punkt. Auch die Abfahrt war der volle Genuss. Steil und pickelhart sind wir irgendein Kar hinuntergebraust. Die folgenden Tage war ich noch ein paar Touren in den Karawanken und Julischen Alpen unterwegs. Danach war ich mit meiner Familie, Freunden und meiner Freundin Denise bei meiner Stammpension Herold in der Ramsau zum Langlaufen und Skifahren. Obwohl ich schon mal mehr Schnee in der Ramsau gesehen habe, sind die Loipen in perfekten Zustand und auch die Pisten der Planai und Reiteralm sind für die derzeitige Schneelage mehr als OK. Heute geht es wieder einmal nach Mallorca. Nun heißt es mal wieder Kilometer um Kilometer stundenlang abzuspulen. Aber ich liebe Mallorca zum trainieren und so werden die Stunden am Rad mit meinen Radkollegen sehr schnell vergehen. (Hoffe ich zumindest). :) Ich werde mich in den nächsten Tagen mit einem ersten Lagebericht aus Mallorca melden.
bis bald
christoph
Mittwoch, 2. Februar 2011
Dolomitenlauf, Eishockey und Skitouren, Skitouren und nochmals Skitouren!
Hallo zusammen!
Ausblick vom Kanavec
Ausblick vom Schareck (3200m und noch was)
Schnappschuss aus der Biwakschachtel, bevor is in die Tiefschneeabfahrt geht
Unsere Spuren vom Sonnblick
Teetrinken mit den Jungs von der Wetterwarte
Vergangenen Sonntag schnallte ich mir heuer zum ersten Mal die Langlaufskier an. Nicht zum Training, sondern gleich für den Lienzer Dolomitenlauf. Eine schöne Abwechslung und ein toller Familienausflug, den die ganze Familie stand in Obertilliach am Start. Ich startete am Anfang des 2. Startblocks im insgesamt rd. 1000 Teilnehmer starken Feld. Gleich nach dem Startschuss kam es mir vor, also würde ich von allen Seiten überrannt und mit Stöcken beschossen. Ein unglaubliches Gedränge. Und so passierte was passieren musste, ich lag gleich mal mit dem Gesicht im Schnee. Als ich wieder aufstand waren schon geschätzte 400 Läufer vor mir. Ich lief meinen Rhythmus und konnte so Läufer um Läufer überholen. Nach 42 km war Schluss mit Überholen, die Ziellinie lag vor mir. Schade, ich war erst richtig warm geworden und hätte noch länger mein Tempo laufen können. Schlussendlich wurde ich 73. Ist egal, denn den Dolomitenlauf zu laufen hat mal wieder riesigen Spaß gemacht. Wenn ich nächstes Jahr starten sollte, werde ich versuchen weiter vorne zu starten und die Skier besser zu wachseln, denn da ist sicher noch eine Steigerung möglich. Am nächsten Tag ging ich aber wieder meiner Lieblingsbeschäftigung im Winter nach, das Skitouren gehen. Am Sonntag zeigte der Höhenmesser 15000 Höhenmeter für die Woche an. Unzählige Male wurde die Petzen wieder in Angriff genommen und auch in den Julischen Alpen war ich unterwegs. Höhepunkt war aber meine 2-tägige hochalpine Skitour in den Hohen Tauern. Um 8:00 Uhr stiegen Peter und ich in Mallnitz aus den Zug und schnallten die Skier an. Zuerst Hagener Hütte, dann steile Abfahrt über eine Flanke nach Sportgastein, dann wieder hoch zum Bockartsee und weiter auf den Silberkopfgipfel (oder so irgendwie), danach Abfahrt runter nach Kolm-Saigurn, wo wir auch übernachteten. 2600 Höhenmeter und viele, viele Entfernungskilometer, traumhaftes Panorama, einsames Spuren in verschneiten Gelände und viel viel Sonne standen dazwischen. Am nächsten Tag ging es dann um halb 7 Uhr morgens los Richtung Sonnblick. Die Sonne ging über die Berge auf und ein traumhafter Tag stand bevor. Den ganzen Tag waren wir alleine unterwegs, keine Menschenseele weit und breit. Nach ein bisschen mehr als 3 Stunden betraten wir die Wetterwarte am Sonnblick. Von den 2 Meteorologen bekamen wir warmen Tee und genossen die wunderbare Aussicht. Die Abfahrt im Pulverschnee war einmalig. Danach ging es weiter auf die Niedere Scharte, Abfahrt Richtung Mölltaler Gletscher, Anstieg auf den Schareck (3250), Abfahrt teilweise auf der perfekten Piste des Skigebietes am Gletscher, dann überquerten wir auf einer die alte Zufahrtsstraße Richtung Feldseescharte. Die letzten 2,5 Stunden unserer Tour war wieder harte Arbeit. Keine Spur weit und breit und wir mussten 1000 Höhenmeter in den Pulverschnee spuren. Die harte Arbeit lohnte sich aber mit einer unvergesslichen Abfahrt in ungespurten 50 cm tiefen Pulverschnee hinunter nach Mallnitz. Nach 10,5 Stunden, 3600 Höhenmeter, ein paar Blasen auf den Füßen aber eine unfassbar geile Tour später, waren wir wieder am Bahnhof in Mallnitz angekommen.
Heute dann konnte ich nachdem ich letzte Woche am Hochnebel gescheitert bin, meine Tour zum Kanavec (2580m) vom Krma Tal aus vollenden. Wieder traumhaftes Wetter, keine Menschenseele unterwegs, 5 Stunden einsames maschieren in der schönen Bergkulisse der Julischen Alpen und 2500 Höhenmeter zum trüberstreuen. Geile Tour!
Zwischen den Skitouren bleibt aber auch immmer wieder Zeit, um in die Kletterhalle zu schauen oder mit meinen Freunden hitzige Duelle am Eishockeyplatz zu liefern.
Die nächsten Tage ist schönes Wetter angesagt, also heißt es wieder "aufi auf die Berg"PS: Die coolen Fotos von den Tiefschneeabfahrten folgen noch!
bis bald
christoph
Ausblick vom Kanavec
Ausblick vom Schareck (3200m und noch was)
Schnappschuss aus der Biwakschachtel, bevor is in die Tiefschneeabfahrt geht
Unsere Spuren vom Sonnblick
Teetrinken mit den Jungs von der Wetterwarte
Vergangenen Sonntag schnallte ich mir heuer zum ersten Mal die Langlaufskier an. Nicht zum Training, sondern gleich für den Lienzer Dolomitenlauf. Eine schöne Abwechslung und ein toller Familienausflug, den die ganze Familie stand in Obertilliach am Start. Ich startete am Anfang des 2. Startblocks im insgesamt rd. 1000 Teilnehmer starken Feld. Gleich nach dem Startschuss kam es mir vor, also würde ich von allen Seiten überrannt und mit Stöcken beschossen. Ein unglaubliches Gedränge. Und so passierte was passieren musste, ich lag gleich mal mit dem Gesicht im Schnee. Als ich wieder aufstand waren schon geschätzte 400 Läufer vor mir. Ich lief meinen Rhythmus und konnte so Läufer um Läufer überholen. Nach 42 km war Schluss mit Überholen, die Ziellinie lag vor mir. Schade, ich war erst richtig warm geworden und hätte noch länger mein Tempo laufen können. Schlussendlich wurde ich 73. Ist egal, denn den Dolomitenlauf zu laufen hat mal wieder riesigen Spaß gemacht. Wenn ich nächstes Jahr starten sollte, werde ich versuchen weiter vorne zu starten und die Skier besser zu wachseln, denn da ist sicher noch eine Steigerung möglich. Am nächsten Tag ging ich aber wieder meiner Lieblingsbeschäftigung im Winter nach, das Skitouren gehen. Am Sonntag zeigte der Höhenmesser 15000 Höhenmeter für die Woche an. Unzählige Male wurde die Petzen wieder in Angriff genommen und auch in den Julischen Alpen war ich unterwegs. Höhepunkt war aber meine 2-tägige hochalpine Skitour in den Hohen Tauern. Um 8:00 Uhr stiegen Peter und ich in Mallnitz aus den Zug und schnallten die Skier an. Zuerst Hagener Hütte, dann steile Abfahrt über eine Flanke nach Sportgastein, dann wieder hoch zum Bockartsee und weiter auf den Silberkopfgipfel (oder so irgendwie), danach Abfahrt runter nach Kolm-Saigurn, wo wir auch übernachteten. 2600 Höhenmeter und viele, viele Entfernungskilometer, traumhaftes Panorama, einsames Spuren in verschneiten Gelände und viel viel Sonne standen dazwischen. Am nächsten Tag ging es dann um halb 7 Uhr morgens los Richtung Sonnblick. Die Sonne ging über die Berge auf und ein traumhafter Tag stand bevor. Den ganzen Tag waren wir alleine unterwegs, keine Menschenseele weit und breit. Nach ein bisschen mehr als 3 Stunden betraten wir die Wetterwarte am Sonnblick. Von den 2 Meteorologen bekamen wir warmen Tee und genossen die wunderbare Aussicht. Die Abfahrt im Pulverschnee war einmalig. Danach ging es weiter auf die Niedere Scharte, Abfahrt Richtung Mölltaler Gletscher, Anstieg auf den Schareck (3250), Abfahrt teilweise auf der perfekten Piste des Skigebietes am Gletscher, dann überquerten wir auf einer die alte Zufahrtsstraße Richtung Feldseescharte. Die letzten 2,5 Stunden unserer Tour war wieder harte Arbeit. Keine Spur weit und breit und wir mussten 1000 Höhenmeter in den Pulverschnee spuren. Die harte Arbeit lohnte sich aber mit einer unvergesslichen Abfahrt in ungespurten 50 cm tiefen Pulverschnee hinunter nach Mallnitz. Nach 10,5 Stunden, 3600 Höhenmeter, ein paar Blasen auf den Füßen aber eine unfassbar geile Tour später, waren wir wieder am Bahnhof in Mallnitz angekommen.
Heute dann konnte ich nachdem ich letzte Woche am Hochnebel gescheitert bin, meine Tour zum Kanavec (2580m) vom Krma Tal aus vollenden. Wieder traumhaftes Wetter, keine Menschenseele unterwegs, 5 Stunden einsames maschieren in der schönen Bergkulisse der Julischen Alpen und 2500 Höhenmeter zum trüberstreuen. Geile Tour!
Zwischen den Skitouren bleibt aber auch immmer wieder Zeit, um in die Kletterhalle zu schauen oder mit meinen Freunden hitzige Duelle am Eishockeyplatz zu liefern.
Die nächsten Tage ist schönes Wetter angesagt, also heißt es wieder "aufi auf die Berg"PS: Die coolen Fotos von den Tiefschneeabfahrten folgen noch!
bis bald
christoph
Mittwoch, 19. Januar 2011
Der Skitouren 3er Pack - Jalovec, Triglav, Hochalmspitze
Triglav
Bernd, Christian, Fiege und Ich am Gipfel
Hochalmspitze Tour mit Peter
Tour zum Jalovec
Stucki bei der Mittagspause
Hallo zusammen!
bis bald
christoph
Bernd, Christian, Fiege und Ich am Gipfel
Hochalmspitze Tour mit Peter
Tour zum Jalovec
Stucki bei der Mittagspause
Hallo zusammen!
Die letzten Tage nutzte ich das schöne Wetter und die teilweise sicheren Schneeverhältnisse aus, um ein paar Skitouren in den Julischen Alpen und Maltatal zu gehen. Zuerst stand der Jalovec am Programm. Schöne Tour, vor allem die Abfahrt durch das steile Kugy-Couloirs war trotz leichten Steinschlag die Aufstiegsmühe wert! Am Samstag dann 2 mal die Piste der Petzen rauf.
Unglaublich wie eisig der Steilhang war!
Sonntag Dann ging es bei strahlenden Sonnenschein und unglaublichen Panorama auf den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav (2864m). Wir stiegen durch das Krmatal knapp 1850 Höhenmeter bis zum Skidepot bei Stanca Hütte auf. Danach hieß es Steigeisen montieren und Pickel in die Hand. Es ging nochmal 300 Höhenmeter steil auf dem zum Teil ausgesetzten Grat zum Gipfel. Es war fast Windstill und ich konnte mit kurzen Leibchen auf dem Gipfel stehen. Das Panorama war unbeschreiblich! Man konnte bis zum Dachstein sehen! Am Ende des Tages standen dann knapp 2500 Höhenmeter auf der Uhr! Es war ein wunderschöner Tag den ich mit meinen Freunden Fiege, Christian und Bernd in Slowenien verbringen durfte! Das Gipfelerlebnis wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben!
Am nächsten Tag ging es dann zu einer gemütlichen Tour auf die Koralpe! Wobei ich die Koralpe fast schreien hörte: "Ich brauche Schnee!!".
Gestern ging ich dann eine Tour die ich schon lange im Programm hatte. Die Königin der Tauern - Die Hochalmspitze (3360) . 2250 Höhenmeter reiner Aufstieg! Für diese Tour braucht man einen starken Partner und den hatte ich! Das diese Tour nicht jeder in Angriff nimmt, und schon gar nicht an einem Tag, sah man an der Anzahl der Spuren im Schnee, „vier“. Wir gingen ein zügiges Tempo und so waren wir in 3,5 Stunden Netto Zeit am Gipfel. Wahnsinns Ausblick! Die Abfahrt war trotz nicht vorhandenen Pulverschnee, ein Genuss! Hart gepresster Schnee machte unsere Abfahrt am Gletscher zum Vergnügen. Es ist wie man auf einer riesigen perfekt präparierten Piste alleine unterwegs ist.
So, heute ist endlich der Schnee gekommen! Am Sonntag werde ich beim Dolomitenlauf mitlaufen! Mal sehen wie es geht, denn ich war heuer noch nie auf den Langlaufskiern unterwegs!bis bald
christoph
Montag, 10. Januar 2011
Neues Jahr, neues Team, neues Glück!
Nach 3 schönen Jahren beim Team Corratec Vorarlberg (vormals Team Volksbank), war es Zeit für mich, mich aus dem Ländle zu verabschieden und 2011 in neuen Teamfarben zu starten. Das Team Gourmetfein Wels um Chef Herbert Lindlbauer und den sportlichen Leiter Gernot Lettner machten mir schon bei Beginn unserer ersten Gespräche den sympathischsten Eindruck. Wir wurden uns auch recht schnell einig. Sie wollen nächstes Jahr mit jungen Fahrern mit mir sowie ein paar anderen, die international schon Profi Rennen bestritten haben, nicht nur in Österreich Spitzenresultate einfahren, sondern auch international für Furore sorgen. Das ganze Paket, also Material, Rennprogramm, Infrastruktur und Mannschaft passt also perfekt. Somit freue ich mich schon sehr auf die heurige Saison.
Die ersten Rennen werden Anfang März in Italien und Kroatien sein, bevor es dann Ende März in der heimischen Top Rad Liga zur Sache geht.
PS: Hier noch der Link zu meinem 2. Bungee Jump in Neuseeland ( Ist mir noch ein bisschen besser geglückt als der 1.) bungee jump
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