Hallo zusammen!
Samstag und Sonntag fanden die "Lavanttaler Radsporttage" also meine Heimrennen am Programm. Am Samstag galt es einen selektiven, winkeligen Rundkurs in St. Paul zu bewältigen. Zum Glück blieb es trocken Ich fühlte mich nicht schlecht, hatte aber überhaupt keine Spritzigkeit und Lockerheit in meinen Beinen. So merkte ich schnell, dass es heute nicht für viel reichen würde. Ich rollte dann im dezimierten Hauptfeld ins Ziel. Gegen die slowenische Übermacht war sowieso kein Kraut gewachsen und nachdem Rici Zoidl auf Platz 3 fuhr, war der Tag für unser Team doch erfreulich ausgegangen. Die Nacht von Samstag auf Sonntag suchte mich wieder ein gewaltiger Zahnschmerz heim. Es war wie schon am vergangenen Mittwoch der gleiche Zahn. Fast kein Schlaf und der ständige Schmerz im Mund und Kopf machten mich nicht gerade zuversichtlich auf das sonntägige Heimrennen. Trotzdem gab ich mein Bestes und versuchte den Schmerz so gut wie möglich zu verdrängen. Aber ich tat mich im extrem schnell gefahrenen Rennen den ganzen Tag über sehr schwer. Keine Kraft, keine Lockerheit es ging einfach gar nichts. Mit dem Ausgang des Rennens hatte ich nichts zu tun. Gestern lag ich insgesamt 2 Stunden beim Zahnarzt auf dem heißen Stuhl. Der Zahn wurde nochmals geöffnet, geputzt, gespühlt. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde wieder geputzt und gespühlt. Vor lauter Schmerzen bin ich, da ich keine Spritze für die Schmerzen wollte, sprichwörtlich fast gestorben. Hoffentlich geht die Entzündung bald zurück damit ich wieder auf meine vollen Kraftreserven zurückgreifen kann.
bis bald
christoph
Donnerstag, 5. Mai 2011
Freitag, 29. April 2011
Außer Spesen nichts gewesen!
Hallo zusammen!
27. April; was für ein Tag. Zuerst bekam ich in der Nacht höllische Zahnschmerzen. Ich hatte noch nie Zahnschmerzen, aber zum ungünstigsten Zeitpunkt schläft der Teufel nie. Zum Glück arbeitet mein zukünftiger Schwiegervater am Flughafen Wien. Er konnte mir schnell einen Zahnarzttermin beim dortigen Zahnarzt organisieren. Erste Diagnose, entzündeter Zahn. Eine Wurzelbehandlung war die Folge. Während die Spritze zu wirken anfing, lief ich schnell zum Terminal um einzuchecken. Danach zurück zum Zahnarzt und eine 20 minütige Wurzelbehandlung folgte. Kaum vom Stuhl herunter wieder Sprint quer durch die Flughalle mit allen Sicherheitskontrollen und 1 Minute vor Ende des Boardings an Bord einer uralten Fokker mit 10 Passagieren.
In Podgorica angekommen rief mich gleich der Sportliche Leiter an, Rundfahrt abgesagt. Ich dachte ein Scherz, aber als wir am Hotel ankamen, waren 20 Mannschaften vor Ort aber kein Organisationsteam. Danach fuhren wir 11 Stunden direkt mit dem Auto nach Hause. Um 5 Uhr früh lag ich dann endlich im Bett. Die aufgestaute Wut über diese Sch...rundfahrt lies ich dann bei einem 5 stündigen Training raus. Ich werde daher bei meinen zwei Heimrennen an den Start gehen. Hoffentlich haben wir dort mehr Glück! Durch die Absage konnten wir auch keine UCI-Punkte sammeln und rutschten so auf den 4. Platz der Qualifikation für die Österreich Rundfahrt, welcher zwar noch immer die Teilnahme bedeutet, aber komfortabel ist die Situation nicht! So heißt es, in den nächsten Wochen starke Leistungen in den Rennen abzuliefern!
bis bald
christoph
27. April; was für ein Tag. Zuerst bekam ich in der Nacht höllische Zahnschmerzen. Ich hatte noch nie Zahnschmerzen, aber zum ungünstigsten Zeitpunkt schläft der Teufel nie. Zum Glück arbeitet mein zukünftiger Schwiegervater am Flughafen Wien. Er konnte mir schnell einen Zahnarzttermin beim dortigen Zahnarzt organisieren. Erste Diagnose, entzündeter Zahn. Eine Wurzelbehandlung war die Folge. Während die Spritze zu wirken anfing, lief ich schnell zum Terminal um einzuchecken. Danach zurück zum Zahnarzt und eine 20 minütige Wurzelbehandlung folgte. Kaum vom Stuhl herunter wieder Sprint quer durch die Flughalle mit allen Sicherheitskontrollen und 1 Minute vor Ende des Boardings an Bord einer uralten Fokker mit 10 Passagieren.
In Podgorica angekommen rief mich gleich der Sportliche Leiter an, Rundfahrt abgesagt. Ich dachte ein Scherz, aber als wir am Hotel ankamen, waren 20 Mannschaften vor Ort aber kein Organisationsteam. Danach fuhren wir 11 Stunden direkt mit dem Auto nach Hause. Um 5 Uhr früh lag ich dann endlich im Bett. Die aufgestaute Wut über diese Sch...rundfahrt lies ich dann bei einem 5 stündigen Training raus. Ich werde daher bei meinen zwei Heimrennen an den Start gehen. Hoffentlich haben wir dort mehr Glück! Durch die Absage konnten wir auch keine UCI-Punkte sammeln und rutschten so auf den 4. Platz der Qualifikation für die Österreich Rundfahrt, welcher zwar noch immer die Teilnahme bedeutet, aber komfortabel ist die Situation nicht! So heißt es, in den nächsten Wochen starke Leistungen in den Rennen abzuliefern!
bis bald
christoph
Dienstag, 26. April 2011
Auf den Spuren James Bonds!
Hallo zusammen!
Nach ein paar Tagen hartem Training bei wunderschönen Osterwetter in heimischen Gefilden, befinde ich mich nun auf dem Weg zu einer Rundfahrt in Montenegro. Mal schauen ob es dort unten wirklich so aussieht, wie im James Bond Film Casino Royal! Gestern fuhr ich noch den Osterklassiker in Neumarkt am Wallersee. Trotz des intensiven Trainings der vergangenen Tage, hatte ich wirklich super Beine und richtig Druck am Pedal. Die Strecke war nicht besonders schwer und so war es eine ziemliche Lotterie, die richtige Gruppe zu erwischen. Ich attackierte zwar mehrmals, konnte mich aber nicht lösen. Mein Teamkollege Rici Zoidl war in der entscheidenden Gruppe vertreten und so war es ein ziemlich gemütlicher Arbeitstag. Morgen geht´s dann mit einer Propeller-Maschine nach Montenegro. Das kann ja was werden! :) Ab Donnerstag geht es dann um wichtige UCI Punkte! Ich bin wirklich guter Dinge, dass ich dort unten was reißen kann und werde! Ich werde dann gleich nach dem Rennen, am Samstag, ins Auto steigen und Vollgas Richtung Lavanttaler Radsporttage fahren. Hoffentlich bin ich bis zum Start am Sonntag in Wolfsberg. Ich weiß zwar nicht, wie viele Runden ich durchhalten kann, aber am Start will ich jedenfalls stehen!
bis bald
christoph
Nach ein paar Tagen hartem Training bei wunderschönen Osterwetter in heimischen Gefilden, befinde ich mich nun auf dem Weg zu einer Rundfahrt in Montenegro. Mal schauen ob es dort unten wirklich so aussieht, wie im James Bond Film Casino Royal! Gestern fuhr ich noch den Osterklassiker in Neumarkt am Wallersee. Trotz des intensiven Trainings der vergangenen Tage, hatte ich wirklich super Beine und richtig Druck am Pedal. Die Strecke war nicht besonders schwer und so war es eine ziemliche Lotterie, die richtige Gruppe zu erwischen. Ich attackierte zwar mehrmals, konnte mich aber nicht lösen. Mein Teamkollege Rici Zoidl war in der entscheidenden Gruppe vertreten und so war es ein ziemlich gemütlicher Arbeitstag. Morgen geht´s dann mit einer Propeller-Maschine nach Montenegro. Das kann ja was werden! :) Ab Donnerstag geht es dann um wichtige UCI Punkte! Ich bin wirklich guter Dinge, dass ich dort unten was reißen kann und werde! Ich werde dann gleich nach dem Rennen, am Samstag, ins Auto steigen und Vollgas Richtung Lavanttaler Radsporttage fahren. Hoffentlich bin ich bis zum Start am Sonntag in Wolfsberg. Ich weiß zwar nicht, wie viele Runden ich durchhalten kann, aber am Start will ich jedenfalls stehen!
bis bald
christoph
Montag, 18. April 2011
Das Wetter zu früh gelobt!
Hallo zusammen!
Die griechischen Wettergötter meinten es die letzten 2 Tage der Rundfahrt nicht gut mit uns. 6 Grad und 175 km im Regen sah ich aus dem Fenster meines abgefuckten Hotelzimmers Samstag morgen in Delphi. Am liebsten wollte ich ewig unter meiner warmen Decke liegen bleiben. Die Bergankunft am Tag zuvor in Delphi lief für mich zufriedenstellend ab. Der Berg war nicht steil, ein richtiger Rollerberg, wo auch schwere Fahrer mitfahren konnten. Ich war bis 1 km vor dem Ziel in der Spitzengruppe dabei, verlor dann aber auf den letzten flachen Metern ins Ziel ein bisschen an Zeit. Samstags dann der Wetterumschwung. Gleich am Start ging es einen Pass hoch, es lief mir obwohl ich nicht gerade motiviert war relativ gut und ich fuhr an fünfter Stelle über die Bergwertung. Vor der nassen und gefährlichen Abfahrt hatte ich gehörigen Respekt und fuhr wie auf rohen Eiern runter. Nach 50 Kilometer konnten auch die vielen abgehängten Fahrer wieder den Anschluss an unsere Gruppe herstellen und es wurde ein bisschen ruhiger gefahren. Obwohl der Regen aufgehört hatte, war mir immer noch kalt von der langen Abfahrt. Mir wurde aber gleich warm, als ich Defekt hatte und 5 Kilometer dem Feld hinterherjagen musste um wieder den Anschluss herzustellen. 30 Kilometer vor dem Ziel erwischte ich dann eines der vielen Löcher in der Straße und mein Vorderrad brach an der Bremsflanke. Da von den deutschen Mannschaften so Tempo gebolzt wurde, versuchte ich mit meinen kaputten Vorderrad weiterzufahren. Ich konnte zwar nur mehr die Hinterbremse betätigen, aber wenn ich zu diesem Zeitpunkt kurz vor der letzten Bergwertung gewechselt hätte, wäre ich nie mehr zurück gekommen. Die letzte Bergwertung überquerte ich in einer 25 Mann starken Spitzengruppe. Ich fühlte mich zwar noch sehr gut, aber in den Sprint wollte ich, aufgrund meines kaputten Laufrades nicht mehr eingreifen. Wir waren noch zu dritt von unseren Team in der Spitze vertreten und Andi Graf wurde hervorragender 4. Am Schlusstag wieder Regen und es wurde saugefährlich auf dem Stadtkurz rund um die Akropolis in Athen. 45 Kilometer Anfahrt im strömenden Regen und dann noch 12 Runden, auf dem gefährlichen mit Kopfsteinpflaster 5 Kilometer langen Rundkurs. Gleich in der 1. Runde ein Massensturz direkt am Kopfsteinpflaster unter der Akropolis, der das Feld teilte. Ich war zum Glück im vorderen Teil des Feldes. Obwohl ich das ganze Rennen die Hose voll hatte, da wir auf nassen und glitschigen Straßen zu fahren hatten, konnte ich mich bis zum Schluss in der vordersten Gruppe behaupten. Schlussendlich waren wir noch 18 Leute und ich wurde 18. :) Ich hatte einfach so viel Schiss gehabt zu stürzen und das Risiko war es mir einfach nicht wert. Schlussendlich wurde ich 13. in der Gesamtwertung, womit ich sehr zufrieden bin, denn die Zeit habe ich nur im Zeitfahren verloren. Zusammenfassend kann ich von der Griechenland Rundfahrt sagen, das wir ein super Team waren, stark gefahren sind und meine Form wirklich gut war. Keiner von uns ist schwer gestürzt und so konnten wir uns super für die nächsten Rennen in Schwung bringen.
Jetzt sitze ich gerade am Flughafen in Köln und warte auf den Weiterflug nach Wien. In den nächsten Tage steht die Regeneration im Vordergrund :)
bis bald christoph
PS: Athen ist wirklich keine Reise wert, eine komplett verdreckte und staubige Stadt. Außer einem ausgezeichneten Gyros gibt es nichts, womit mir diese Stadt locken könnte.
Die griechischen Wettergötter meinten es die letzten 2 Tage der Rundfahrt nicht gut mit uns. 6 Grad und 175 km im Regen sah ich aus dem Fenster meines abgefuckten Hotelzimmers Samstag morgen in Delphi. Am liebsten wollte ich ewig unter meiner warmen Decke liegen bleiben. Die Bergankunft am Tag zuvor in Delphi lief für mich zufriedenstellend ab. Der Berg war nicht steil, ein richtiger Rollerberg, wo auch schwere Fahrer mitfahren konnten. Ich war bis 1 km vor dem Ziel in der Spitzengruppe dabei, verlor dann aber auf den letzten flachen Metern ins Ziel ein bisschen an Zeit. Samstags dann der Wetterumschwung. Gleich am Start ging es einen Pass hoch, es lief mir obwohl ich nicht gerade motiviert war relativ gut und ich fuhr an fünfter Stelle über die Bergwertung. Vor der nassen und gefährlichen Abfahrt hatte ich gehörigen Respekt und fuhr wie auf rohen Eiern runter. Nach 50 Kilometer konnten auch die vielen abgehängten Fahrer wieder den Anschluss an unsere Gruppe herstellen und es wurde ein bisschen ruhiger gefahren. Obwohl der Regen aufgehört hatte, war mir immer noch kalt von der langen Abfahrt. Mir wurde aber gleich warm, als ich Defekt hatte und 5 Kilometer dem Feld hinterherjagen musste um wieder den Anschluss herzustellen. 30 Kilometer vor dem Ziel erwischte ich dann eines der vielen Löcher in der Straße und mein Vorderrad brach an der Bremsflanke. Da von den deutschen Mannschaften so Tempo gebolzt wurde, versuchte ich mit meinen kaputten Vorderrad weiterzufahren. Ich konnte zwar nur mehr die Hinterbremse betätigen, aber wenn ich zu diesem Zeitpunkt kurz vor der letzten Bergwertung gewechselt hätte, wäre ich nie mehr zurück gekommen. Die letzte Bergwertung überquerte ich in einer 25 Mann starken Spitzengruppe. Ich fühlte mich zwar noch sehr gut, aber in den Sprint wollte ich, aufgrund meines kaputten Laufrades nicht mehr eingreifen. Wir waren noch zu dritt von unseren Team in der Spitze vertreten und Andi Graf wurde hervorragender 4. Am Schlusstag wieder Regen und es wurde saugefährlich auf dem Stadtkurz rund um die Akropolis in Athen. 45 Kilometer Anfahrt im strömenden Regen und dann noch 12 Runden, auf dem gefährlichen mit Kopfsteinpflaster 5 Kilometer langen Rundkurs. Gleich in der 1. Runde ein Massensturz direkt am Kopfsteinpflaster unter der Akropolis, der das Feld teilte. Ich war zum Glück im vorderen Teil des Feldes. Obwohl ich das ganze Rennen die Hose voll hatte, da wir auf nassen und glitschigen Straßen zu fahren hatten, konnte ich mich bis zum Schluss in der vordersten Gruppe behaupten. Schlussendlich waren wir noch 18 Leute und ich wurde 18. :) Ich hatte einfach so viel Schiss gehabt zu stürzen und das Risiko war es mir einfach nicht wert. Schlussendlich wurde ich 13. in der Gesamtwertung, womit ich sehr zufrieden bin, denn die Zeit habe ich nur im Zeitfahren verloren. Zusammenfassend kann ich von der Griechenland Rundfahrt sagen, das wir ein super Team waren, stark gefahren sind und meine Form wirklich gut war. Keiner von uns ist schwer gestürzt und so konnten wir uns super für die nächsten Rennen in Schwung bringen.
Jetzt sitze ich gerade am Flughafen in Köln und warte auf den Weiterflug nach Wien. In den nächsten Tage steht die Regeneration im Vordergrund :)
bis bald christoph
PS: Athen ist wirklich keine Reise wert, eine komplett verdreckte und staubige Stadt. Außer einem ausgezeichneten Gyros gibt es nichts, womit mir diese Stadt locken könnte.
Donnerstag, 14. April 2011
Hier ist das Wetter schön, im Gegensatz zu Österreich!
Hallo zusammen!
Wir sind heute in der Nähe von Delphi wo das Orakel zu Hause ist, untergebracht. Morgen findet eben dort eine Bergankunft statt. Die ersten 2 Tage habe ich einigermaßen gut überstanden. Teilweise sind die Straßen schlecht, teilweise wieder sehr gut. Das ganze Rennen ist sehr hektisch und viele Stürze prägen den Rennverlauf. Leider ist auch unser Team von Stürzen nicht verschont geblieben. Unter anderem hat es auf der heutigen Nachmittagsetappe auch unseren Gesamtzweiten Andi Graf 3,5 km vor dem Ziel erwischt. Aber wir dürfen uns vom Leberkäse Team mit dem bisherigen Abschneiden hier, nicht beklagen. Auf der 1. Etappe holte im Massensprint Jan den 6. Platz und beim Zeitfahren vormittags holten wir unsere wichtigen UCI Punkte mit dem 2. Platz von Andi Graf. Nachmittag wurde dann Martin Riska noch hervorragender 5. Mir lief es abgesehen von meinen schweren Beinen am Anfang der 1. Etappe nicht so schlecht und ich komm immer besser in Schwung. Zurzeit liege ich um Platz 20. und morgen geht es ja hoch nach Delphi. Mal sehen wie es läuft. Auf jeden Fall werde ich hier das schöne Wetter genießen.
lg christoph
Wir sind heute in der Nähe von Delphi wo das Orakel zu Hause ist, untergebracht. Morgen findet eben dort eine Bergankunft statt. Die ersten 2 Tage habe ich einigermaßen gut überstanden. Teilweise sind die Straßen schlecht, teilweise wieder sehr gut. Das ganze Rennen ist sehr hektisch und viele Stürze prägen den Rennverlauf. Leider ist auch unser Team von Stürzen nicht verschont geblieben. Unter anderem hat es auf der heutigen Nachmittagsetappe auch unseren Gesamtzweiten Andi Graf 3,5 km vor dem Ziel erwischt. Aber wir dürfen uns vom Leberkäse Team mit dem bisherigen Abschneiden hier, nicht beklagen. Auf der 1. Etappe holte im Massensprint Jan den 6. Platz und beim Zeitfahren vormittags holten wir unsere wichtigen UCI Punkte mit dem 2. Platz von Andi Graf. Nachmittag wurde dann Martin Riska noch hervorragender 5. Mir lief es abgesehen von meinen schweren Beinen am Anfang der 1. Etappe nicht so schlecht und ich komm immer besser in Schwung. Zurzeit liege ich um Platz 20. und morgen geht es ja hoch nach Delphi. Mal sehen wie es läuft. Auf jeden Fall werde ich hier das schöne Wetter genießen.
lg christoph
Dienstag, 12. April 2011
Hellas!
Hallo zusammen!
Ich melde mich aus der griechischen Küstenstadt Thessaloniki. Montag Nachmittag sind wir hier gelandet, und vertreiben uns irgendwie unsere Zeit hier, da die Räder schon am Startort der Griechenland Rundfahrt sind und wir erst heute Nachmittag dort hingebracht werden. So können wir wenigstens unsere Batterien wieder aufladen, nach dem kräfteraubenden Rennen vergangenen Sonntag in Wels. Leider lief es nicht nach Wunsch für mich und unser Team. Ich habe letzte Woche wohl ein wenig zu hart und zu lang trainiert und so fehlte mir das ganze Rennen über die notwendige Spritzigkeit um Attacken mitzugehen. Aber wir haben alles gegeben und mal geht es auf, mal nicht. Nun heißt volle Konzentration auf die Hellas Tour, wo wir um wichtige UCI- Punkte kämpfen werden. Mittwoch geht es mit einer hügeligen Etappe los. Mal sehen was schlussendlich rauskommt.
bis bald
christoph
Ich melde mich aus der griechischen Küstenstadt Thessaloniki. Montag Nachmittag sind wir hier gelandet, und vertreiben uns irgendwie unsere Zeit hier, da die Räder schon am Startort der Griechenland Rundfahrt sind und wir erst heute Nachmittag dort hingebracht werden. So können wir wenigstens unsere Batterien wieder aufladen, nach dem kräfteraubenden Rennen vergangenen Sonntag in Wels. Leider lief es nicht nach Wunsch für mich und unser Team. Ich habe letzte Woche wohl ein wenig zu hart und zu lang trainiert und so fehlte mir das ganze Rennen über die notwendige Spritzigkeit um Attacken mitzugehen. Aber wir haben alles gegeben und mal geht es auf, mal nicht. Nun heißt volle Konzentration auf die Hellas Tour, wo wir um wichtige UCI- Punkte kämpfen werden. Mittwoch geht es mit einer hügeligen Etappe los. Mal sehen was schlussendlich rauskommt.
bis bald
christoph
Dienstag, 5. April 2011
DANKE fürs zahlreiche Kommen
Hallo zusammen
Viele bekannte Gesichter kamen letzte Woche zum meinem Vortrag ins REART und lauschten meinen Ausführungen über die Crocodile Trophy und meinen Road Trips durch Australien und Neuseeland. Ich hoffe, das man mich trotz des Mikroausfalls auch in den letzten Reihen noch hören konnte. Es hat wirklich Spass gemacht von meinen Abenteuern in Down Under zu erzählen. Den Zuhörern hat es offensichtlich auch gefallen, den keiner schaute in den 90 Minuten auf die Uhr um zu sehen wann endlich Schluss sei. Vielleicht gibt es ja in Zukunft wieder mal etwas Interessantes von mir zu berichten. Ich werde dann sicherlich wieder etwas ähnliches machen.
An diesen für mich rennfreien Wochenende stand neben meinem Auskurieren der geprellten Rippen aber auch hartes Training auf dem Programm. Das Wetter war ja ein Wahnsinn. S so zog ich mit Hans-Jörg Leopold wieder stundenlang meine Runden durch halb Kärnten. Am Sonntag steht dann die sogenannte "Weltmeisterschaft für den Welser Radclub", das 50. Kirschblütenrennen am Programm. Der Frühjahrsklassiker schlechthin in Österreich. Meine Form ist gut, das Profil des Rennens ist aber eher auf Sprinter ausgelegt. Wer weiß was am Ende rauskommt. Am Montag geht es dann nach Saloniki zur Griechenland- Rundfahrt. Wird sicher wieder eine coole Geschichte und ich hoffe, dass wir am Ende der Rundfahrt mit wertvollen UCI-Punkten die Reise nach Hause antreten können.
bis bald
christoph
Viele bekannte Gesichter kamen letzte Woche zum meinem Vortrag ins REART und lauschten meinen Ausführungen über die Crocodile Trophy und meinen Road Trips durch Australien und Neuseeland. Ich hoffe, das man mich trotz des Mikroausfalls auch in den letzten Reihen noch hören konnte. Es hat wirklich Spass gemacht von meinen Abenteuern in Down Under zu erzählen. Den Zuhörern hat es offensichtlich auch gefallen, den keiner schaute in den 90 Minuten auf die Uhr um zu sehen wann endlich Schluss sei. Vielleicht gibt es ja in Zukunft wieder mal etwas Interessantes von mir zu berichten. Ich werde dann sicherlich wieder etwas ähnliches machen.
An diesen für mich rennfreien Wochenende stand neben meinem Auskurieren der geprellten Rippen aber auch hartes Training auf dem Programm. Das Wetter war ja ein Wahnsinn. S so zog ich mit Hans-Jörg Leopold wieder stundenlang meine Runden durch halb Kärnten. Am Sonntag steht dann die sogenannte "Weltmeisterschaft für den Welser Radclub", das 50. Kirschblütenrennen am Programm. Der Frühjahrsklassiker schlechthin in Österreich. Meine Form ist gut, das Profil des Rennens ist aber eher auf Sprinter ausgelegt. Wer weiß was am Ende rauskommt. Am Montag geht es dann nach Saloniki zur Griechenland- Rundfahrt. Wird sicher wieder eine coole Geschichte und ich hoffe, dass wir am Ende der Rundfahrt mit wertvollen UCI-Punkten die Reise nach Hause antreten können.
bis bald
christoph
Montag, 28. März 2011
Ins Ziel geflogen und zum Abendessen gab es geprellte Ripperl
Hallo zusammen!
Wenn man sagt, "Er ist ins Ziel geflogen", ist das meistens positiv und heißt, dass man einfach überlegen war. Bei mir trifft, dass nicht ganz so zu. Erstes Cup Rennen der Saison, 200 Starter, alle voll motiviert und daher ein nervöses, schnelles Rennen und viele Stürze. Gleich nach 2 Kilometer rast mir ein Fahrer in den Lenker. Ich musste mir ein Werkzeug beim Betreuer-Auto holen, stehen bleiben, Lenker aufschrauben, wieder gerade stellen und nach ein paar Kilometern im Konvoi war ich ans Ende des riesigen Feldes gelangt. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Schnauze voll, da links und rechts nur Gedränge herrschte und sich die sogenannten Fahrkünstler, einer nach dem anderen sich gegenseitig abschossen. In der 2. Runde über den Berg dann endlich die Erlösung. Es wurde ein bisschen schneller gefahren und schon riss das Feld. Wir waren 40 Mann vorne und ich versuchte mich so gut wie möglich zu verstecken. Die Gruppe war für eine Spitzengruppe viel zu groß und so begann das ständige Attackieren. Wir waren zu fünft von unserem Team in der Gruppe vertreten. Meine Teamkollegen fuhren ein super Rennen und waren in jeder Gruppe vertreten. Nachdem ich nochmal meinen Lenker mit dem Imbus festzog, probierte auch ich mein Glück in der Flucht. Nachdem es ein paar Tempoverschärfungen gegeben hatte, kam die Gruppe kurz zum Stillstand und ich attackierte. Wir waren zu erst fünf Mann, aber als ich und der Slowene am Berg das Tempo nochmals verschärften fiel der Vorarlberger Brändle zurück. Wir harmonierten sehr gut, und konnten schnell einen Vorsprung aufbauen. Der Slowene, der starke Stefan Rucker, mein Spezialfreund Lechner und ich fuhren ein konstant hohes Tempo. Ich fühlte mich zum Schluss noch ziemlich frisch, attackierte gleich am Beginn des Anstieges, sodass Rucki den Anschluss verlor. Danach fuhren ich und der Slowene ein konstant hohes Tempo und Lechner signalisierte, dass er mit Platz 3 zufrieden wäre und wir sollten ihn die letzten Kilometer mitnehmen. Kurz nach der Bergwertung war ich in Führung liegend kurz unaufmerksam und der Slowene attackierte aus meinen Windschatten heraus. Ich konnte nicht mehr bei ihm einsteigen. Schon vor dem Sprint über das Kopfsteinpflaster, hatte ich jede Runde Probleme auf dem Pave, da ich kein Gewicht auf mein springendes Vorderrad bringen konnte und so keine Kraftübertragung auf die Straße bekommen konnte. Ich trat im Sprint um Platz 2 an, fuhr vorbei und bis 10 Meter vor dem Ziel war alles klar, dann sprang mir das Vorderrad durch das Kopfsteinpflaster ein bisschen auf die Seite, Lechner kam von hinten, fuhr in meinen Lenker und ich lag schon auf den Pflastersteinen, so schnell konnte ich gar nicht schauen! Ich will Lechner keine 100 %ige Absicht unterstellen, aber er ist mit Sicherheit kein fairer Sportsmann, und das ist für alle im Peloton kein Geheimnis. Die Rippen tun zwar wieder höllisch weh, aber gebrochen ist zum Glück nichts. Wie sich beim Röntgen herausstellte habe ich mir in Australien nicht 2, sondern gleich 4 Rippen gebrochen. Ich hoffe, dass es in ein paar Tagen wieder halbwegs geht. Zum Glück habe ich am Wochenende kein Rennen, und kann mich so perfekt mit meiner Trainingsmaschine Hans Jörg Leopold, auf die kommenden Rennen vorbereiten. Die schweren Cup Rennen kommen erst im Mai und Juni und da wird die Jagd aufs Gelbe Trikot eröffnet!
bis donnerstag im REART
christoph
Sonntag, 20. März 2011
GAME OVER
Hallo zusammen!
Nachdem gestern mal wieder das Frühstück nicht in meinem Magen sich fixieren konnte, stieg ich gleich nach 5 km vom Rad. Ich hatte keine Kraft, doch woher auch, wenn nichts zum Verbrennen für den Ofen vorhanden ist. Ich drehte um und fuhr dann 15 km zurück ins Hotel. Auf diesen 15 flachen km hatte ich die grandiose Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h, so platt und kraftlos war ich. Doch etwas Positives gibt es auch zu berichten, mein Abendessen und mein heutiges Frühstück blieben, obwohl ich nicht so viel gegessen habe, problemlos im Magen. Die nächsten Tage werde ich das Rad nicht anfassen, sondern versuchen wieder zu Kräften zu kommen und nur Messer und Gabel betätigen. Morgen gibt es dann noch die Teampräsentation in Wels und dann geht es mal wieder nach Hause. An dieser Stelle gute Besserung an Harry Totschnig, der gestern einen schweren Sturz hatte!!!
bis bald
christoph
Nachdem gestern mal wieder das Frühstück nicht in meinem Magen sich fixieren konnte, stieg ich gleich nach 5 km vom Rad. Ich hatte keine Kraft, doch woher auch, wenn nichts zum Verbrennen für den Ofen vorhanden ist. Ich drehte um und fuhr dann 15 km zurück ins Hotel. Auf diesen 15 flachen km hatte ich die grandiose Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h, so platt und kraftlos war ich. Doch etwas Positives gibt es auch zu berichten, mein Abendessen und mein heutiges Frühstück blieben, obwohl ich nicht so viel gegessen habe, problemlos im Magen. Die nächsten Tage werde ich das Rad nicht anfassen, sondern versuchen wieder zu Kräften zu kommen und nur Messer und Gabel betätigen. Morgen gibt es dann noch die Teampräsentation in Wels und dann geht es mal wieder nach Hause. An dieser Stelle gute Besserung an Harry Totschnig, der gestern einen schweren Sturz hatte!!!
bis bald
christoph
Freitag, 18. März 2011
Jetzt ist wirklich nichts mehr im Magen!! Virus Balestra Dankeschön!
Hallo zusammen!
Wie schon erzählt, lag ich am Dienstag den ganzen Tag platt. Richtig essen oder besser gesagt, dass das Essen unten bleibt, davon bin ich noch immer weit entfernt. Gestern war dann der Prolog zur Istrien Spring Trophy. Ich versuchte mich gar nicht aufzuwärmen, den schon bei höheren Puls musste ich mich übergeben. So fuhr ich unspektakulär auf den 108 Rang von 200. Ich war einfach nur froh nicht auf den Lenker gekotzt zu haben. Heute standen dann 140 hügelige Kilometer auf dem Programm. Ein nervöses Feld, schlechte Straßen und viele Stürze konnte ich von meiner heutigen Stammposition als letzter Fahrer am Ende des Feldes, beobachten. Ich konnte zwar frühstücken, aber kurz nach der 1. Tempoverschärfung fand ich das Frühstück auf der Straße wieder. Meine Beine fühlten sich so leer an, wie wenn jemand den Stecker rausgezogen hätte. Deshalb wollte ich auch keinen Ankotzen und fuhr daher konstant hinten herum. Trotzdem kam ich irgendwie ins Ziel. Ich versuchte das ganze Rennen über nie in den roten Bereich zu kommen, da dass ein Kotzen auf den Lenker zur Folge gehabt hätte. Bis auf 2. Mal ist mir das geglückt.
Übrigens, meinen Virus haben von den 200 Startern beim sonntäglichen Giro del Balestra in Bergamo, knapp 180. Es muss also durch den Regen irgendetwas auf die Straße gespült worden sein. Italienische Medien nennen es jetzt schon Virus Balestra!
Ein paar italienische Mannschaften konnten kein Team mehr für die Rennen am Wochenende beschicken, da die meisten Fahrer mit dem Virus flach liegen. Unglaublich wie aggressiv dieses Virus ist. Ich hoffe, dass es morgen besser wird ansonsten hat es keinen Sinn mehr weiter zu fahren.Super gefahren ist mein Teamkollege Ricci Zoidl, der sich das Bergtrikot sicherte!
liebe grüße aus porec
christoph
PS: Gratulation Sinkewitz, ich hoffe er bekommt einen Platz in einer Rakete zum Mond!!
Wie schon erzählt, lag ich am Dienstag den ganzen Tag platt. Richtig essen oder besser gesagt, dass das Essen unten bleibt, davon bin ich noch immer weit entfernt. Gestern war dann der Prolog zur Istrien Spring Trophy. Ich versuchte mich gar nicht aufzuwärmen, den schon bei höheren Puls musste ich mich übergeben. So fuhr ich unspektakulär auf den 108 Rang von 200. Ich war einfach nur froh nicht auf den Lenker gekotzt zu haben. Heute standen dann 140 hügelige Kilometer auf dem Programm. Ein nervöses Feld, schlechte Straßen und viele Stürze konnte ich von meiner heutigen Stammposition als letzter Fahrer am Ende des Feldes, beobachten. Ich konnte zwar frühstücken, aber kurz nach der 1. Tempoverschärfung fand ich das Frühstück auf der Straße wieder. Meine Beine fühlten sich so leer an, wie wenn jemand den Stecker rausgezogen hätte. Deshalb wollte ich auch keinen Ankotzen und fuhr daher konstant hinten herum. Trotzdem kam ich irgendwie ins Ziel. Ich versuchte das ganze Rennen über nie in den roten Bereich zu kommen, da dass ein Kotzen auf den Lenker zur Folge gehabt hätte. Bis auf 2. Mal ist mir das geglückt.
Übrigens, meinen Virus haben von den 200 Startern beim sonntäglichen Giro del Balestra in Bergamo, knapp 180. Es muss also durch den Regen irgendetwas auf die Straße gespült worden sein. Italienische Medien nennen es jetzt schon Virus Balestra!
Ein paar italienische Mannschaften konnten kein Team mehr für die Rennen am Wochenende beschicken, da die meisten Fahrer mit dem Virus flach liegen. Unglaublich wie aggressiv dieses Virus ist. Ich hoffe, dass es morgen besser wird ansonsten hat es keinen Sinn mehr weiter zu fahren.Super gefahren ist mein Teamkollege Ricci Zoidl, der sich das Bergtrikot sicherte!
liebe grüße aus porec
christoph
PS: Gratulation Sinkewitz, ich hoffe er bekommt einen Platz in einer Rakete zum Mond!!
Mittwoch, 16. März 2011
40 Stunden platt wie eine Flunder!!
Hallo zusammen!
8 Grad, Regen, Kopfsteinpflaster, viele Stürze und 44 Schnitt das waren die Zutaten für mein 2. Saisonrennen in Italien. Mir ging es nicht schlecht, ich versuchte mich an den schnellen Rennrhythmus zu gewöhnen und nicht zu stürzen. Beides gelang mir sehr gut. Als wir noch 60 Fahrer von 200 Startern waren, verfing sich aber 20 Kilometer vor dem Ziel ein Verpflegungspapier eines italienischen Fahrers in mein Schaltwerk. Ich musste stehen bleiben und kam nie mehr wieder zurück zur Spitze. Danach rollte ich locker durchs Ziel. Seit Sonntag Nacht befinde ich mich nun im Hotel Diamant in Porec, wo wir uns auf die Istrien Spring Trophy vorbereiten wollten. Doch in der Nacht auf Dienstag, bekam ich einen üblen Magen-Darm Virus. Ich lag wirklich den ganzen Tag und die ganze Nacht flach, konnte mich kaum bewegen, nur übergeben. Übrigens die ganze Mannschaft die in Italien fuhr, hatte den gleichen Virus. Heute geht es wieder halbwegs, und ich glaube bis morgen zum Prolog werde ich wieder einigermaßen hergestellt sein. Zum Glück für mich regnet es seit Tagen, also hätte ich sowieso nicht trainieren können! :)
bis dann christoph
bis dann christoph
bis dann christoph
Freitag, 11. März 2011
Der Radzirkus beginnt wieder!!
Hallo zusammen!
Vergangenen Sonntag bestritt ich mein 1. Saisonrennen in Triest. Ein wichtiger Klassiker für die italienischen und slowenischen Fahrer. Für mich stand jedoch im Vordergrund, nicht stürzen und einrollen auf meiner neuen Simplon Rennmaschine für die kommenden schweren und wichtigen Wochen. Ich fühlte mich nicht so schlecht, war bis 20 km vor dem Ziel bei der Spitze dabei, dann wurde aber von den Slowenen so Tempo gebolzt, dass ich schließlich in einer größeren Gruppe hinter der Spitzengruppe ins Ziel ausrollte. Es waren wichtige Rennkilometer und vor allem war es ein erstes Kennenlernen mit meinen neuen Teamkollegen, Betreuern und den neuen Material. Ich fühle mich pudelwohl in den grün-weißen Farben und am Sonntag geht es weiter nach Verona zum nächsten Rennen. Danach werde ich ein paar Tage in Istrien trainieren, bevor ich dann am Donnerstag zur 1. Rundfahrt des Jahres der Istrien Spring Trophy meine Radschuhe anziehen werde.
bis dann
christoph
Vergangenen Sonntag bestritt ich mein 1. Saisonrennen in Triest. Ein wichtiger Klassiker für die italienischen und slowenischen Fahrer. Für mich stand jedoch im Vordergrund, nicht stürzen und einrollen auf meiner neuen Simplon Rennmaschine für die kommenden schweren und wichtigen Wochen. Ich fühlte mich nicht so schlecht, war bis 20 km vor dem Ziel bei der Spitze dabei, dann wurde aber von den Slowenen so Tempo gebolzt, dass ich schließlich in einer größeren Gruppe hinter der Spitzengruppe ins Ziel ausrollte. Es waren wichtige Rennkilometer und vor allem war es ein erstes Kennenlernen mit meinen neuen Teamkollegen, Betreuern und den neuen Material. Ich fühle mich pudelwohl in den grün-weißen Farben und am Sonntag geht es weiter nach Verona zum nächsten Rennen. Danach werde ich ein paar Tage in Istrien trainieren, bevor ich dann am Donnerstag zur 1. Rundfahrt des Jahres der Istrien Spring Trophy meine Radschuhe anziehen werde.
bis dann
christoph
Dienstag, 1. März 2011
Die neue Saison kann beginnen!
Hallo zusammen!
Mein Mallorca Trainingslager ist wirklich perfekt verlaufen. Ich konnte mein Programm voll durchziehen und so radelten wir in dieser Woche knapp 1200 Kilometer runter. Danach legte ich ein paar verdiente Regenerationstage ein und schnallte aufgrund der mir zu kalten Wetterlage nicht die Radschuhe, sondern nochmals die Tourenschuhe an. Außerdem machte ich noch einen interessanten Abstecher zum Eisklettern. Eine Wahnsinns Erfahrung - brrr- vor allem kalte und nasse Erfahrung :) - Aber Dank Eiskletterguru Fiege war es ein Riesenerlebnis. Es hat wirklich Spaß gemacht und es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Am Samstag geht es nun nach Italien zum ersten Eintagesrennen der Saison. Zuvor trifft sich die gesamte Mannschaft noch in Wels. Einkleidung, Material ausfassen und Besprechungen stehen am Programm. Mal sehen wie es am Sonntag laufen wird. Mein Gefühl und mein Druck am Rad waren in Mallorca sehr viel versprechend, dennoch gehe ich ohne Druck ins erste Rennen. Es soll ein ersten Einrollen auf die kommenden schweren Aufgaben sein.
bis bald
christoph
Mein Mallorca Trainingslager ist wirklich perfekt verlaufen. Ich konnte mein Programm voll durchziehen und so radelten wir in dieser Woche knapp 1200 Kilometer runter. Danach legte ich ein paar verdiente Regenerationstage ein und schnallte aufgrund der mir zu kalten Wetterlage nicht die Radschuhe, sondern nochmals die Tourenschuhe an. Außerdem machte ich noch einen interessanten Abstecher zum Eisklettern. Eine Wahnsinns Erfahrung - brrr- vor allem kalte und nasse Erfahrung :) - Aber Dank Eiskletterguru Fiege war es ein Riesenerlebnis. Es hat wirklich Spaß gemacht und es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Am Samstag geht es nun nach Italien zum ersten Eintagesrennen der Saison. Zuvor trifft sich die gesamte Mannschaft noch in Wels. Einkleidung, Material ausfassen und Besprechungen stehen am Programm. Mal sehen wie es am Sonntag laufen wird. Mein Gefühl und mein Druck am Rad waren in Mallorca sehr viel versprechend, dennoch gehe ich ohne Druck ins erste Rennen. Es soll ein ersten Einrollen auf die kommenden schweren Aufgaben sein.
bis bald
christoph
Sonntag, 20. Februar 2011
Die kleinen Straßen von Mallorca - Mein Trainingsrevier
Hallo zusammen!
Nachdem ich ein paar wunderschöne Tage mit Freundin und Familie in der Ramsau beim Langlaufen, Skitouren, Skifahren und Saunieren verbringen konnte, flog ich Mitte der Woche nach Mallorca. Traditionell starte ich auf der Baleareninsel meine Trainingssaison am Rad. Es ist zwar später als in den vergangenen Jahren, aber ich fühlte mich abgesehen vielleicht von der 1. Stunde sofort wieder wohl auf meinem Arbeitsgerät. Dadurch dass ich schon viele Male auf Mallorca trainierte, kenne ich jeden kleinen Kuhweg und so macht auch das Training viel Spaß, wenn man nicht ständig von Autos bedrängt wird, sondern auf einsamen kleinen Straßen durch die Insel kurvt. Mit meinem Trainingspartner Nr.1 Hans-Jörg Leopold und ein paar von seinen Arbö-Bundesteamkollegen sind wir hier eine super Trainingsgemeinschaft. Nachdem es heute in der Früh wie aus Kübeln regnete, schoben wir eine lockere 70 km Einheit ein. Haben wir uns auch verdient, den die letzten 3 Tage saßen wir über 19 Stunden am Rad. Morgen geht es, wenn das Wetter es zu lässt, in die Berge. Meine Lieblingsrunde auf der Insel steht am Programm. Soller, Puig, Calobra und Orient werden morgen von uns in Angriff genommen. Bis zum Abendessen werden wir hoffentlich zurück sein :)
Hotel und Essen sind ok, einziges Problem die Abendgestaltung, bei nur 2 deutschen TV-Programmen und meiner vergessenen externen Festplatte wird jeder bei Sendungen wie DSDS zur Qual :)
Mein Gefühl und meine Form am Rad passen aber wirklich sehr gut. Die vielen stundenlangen Skitouren haben sich ausgezahlt.
liebe grüße vom ballermann
christoph
Nachdem ich ein paar wunderschöne Tage mit Freundin und Familie in der Ramsau beim Langlaufen, Skitouren, Skifahren und Saunieren verbringen konnte, flog ich Mitte der Woche nach Mallorca. Traditionell starte ich auf der Baleareninsel meine Trainingssaison am Rad. Es ist zwar später als in den vergangenen Jahren, aber ich fühlte mich abgesehen vielleicht von der 1. Stunde sofort wieder wohl auf meinem Arbeitsgerät. Dadurch dass ich schon viele Male auf Mallorca trainierte, kenne ich jeden kleinen Kuhweg und so macht auch das Training viel Spaß, wenn man nicht ständig von Autos bedrängt wird, sondern auf einsamen kleinen Straßen durch die Insel kurvt. Mit meinem Trainingspartner Nr.1 Hans-Jörg Leopold und ein paar von seinen Arbö-Bundesteamkollegen sind wir hier eine super Trainingsgemeinschaft. Nachdem es heute in der Früh wie aus Kübeln regnete, schoben wir eine lockere 70 km Einheit ein. Haben wir uns auch verdient, den die letzten 3 Tage saßen wir über 19 Stunden am Rad. Morgen geht es, wenn das Wetter es zu lässt, in die Berge. Meine Lieblingsrunde auf der Insel steht am Programm. Soller, Puig, Calobra und Orient werden morgen von uns in Angriff genommen. Bis zum Abendessen werden wir hoffentlich zurück sein :)
Hotel und Essen sind ok, einziges Problem die Abendgestaltung, bei nur 2 deutschen TV-Programmen und meiner vergessenen externen Festplatte wird jeder bei Sendungen wie DSDS zur Qual :)
Mein Gefühl und meine Form am Rad passen aber wirklich sehr gut. Die vielen stundenlangen Skitouren haben sich ausgezahlt.
liebe grüße vom ballermann
christoph
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